May 27, 2024

Khan won the mayoralty of London

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Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan hat bei den Kommunalwahlen in England eine Mehrheit für eine dritte Amtszeit erzielt; seine Labour-Partei erreichte gleichfalls Gewinne in London sowie im ganzen Land in jenen Kommunen, in denen Mandate neu vergeben wurden. Die Konservativen schnitten in London nach dem Urteil des konservativen Unterhausabgeordneten Paul Scully „unterdurchschnittlich schlecht“ ab. Das lag seiner Ansicht nach auch daran, dass die Partei eine „Anti-Khan-Kampagne“ im Wahlkampf verfolgt habe, statt auf positive Botschaften zu setzen.

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Khan erreichte 43,8 Prozent der Stimmen, seine konservative Gegenkandidatin Susan Hall kam hingegen nur auf 32,7 Prozent, die Kandidaten der Grünen und der Liberaldemokraten verbuchten jeweils knapp sechs Prozent für sich.

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Andy Burnham verteidigt Amt in Manchester

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Während die Konservativen insgesamt mehr als 470 der knapp 1000 in England zur Wahl stehenden Gemeinderatssitze verloren, die sie zuvor gehalten hatten, gewann Labour 185 Sitze hinzu. Die Liberaldemokraten verzeichneten einen Gewinn von 104 Sitzen, die Grünen erhielten 74 Sitze mehr und verbesserten ihre Gesamtzahl damit auf mehr als 180 Sitze.

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Von den elf Direktwahlen für die Ämter von Regional-Bürgermeistern gewann Labour einschließlich London mindestens neun. Die Konservativen konnten lediglich das Amt des Mayors in Tees Valley verteidigen.

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Challenger Susan Hall, whom Khan defeated in a debate at the end of Aprildpa

In Birmingham und Umgebung, wo bislang gleichfalls ein konservativer Amtsinhaber das Bürgermeisteramt innehatte, wurde am Samstag nach der Auszählung eine überschlägige Stimmenprüfung angeordnet, da das Ergebnis außerordentlich knapp erschien. In Manchester verteidigte der zu Labour gehörende Bürgermeister Andy Burnham sein Amt mit einem Stimmenanteil von 63 Prozent.

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Die Labour-Partei musste allerdings Verluste in Gegenden hinnehmen, die von starken muslimischen Minderheiten geprägt sind. Nach einer Untersuchung der BBC, die Ergebnisse in knapp 60 Wahlbezirken mit einer muslimischen Bevölkerung von mindestens einem Fünftel verglich, sank dort der Anteil der Stimmen für Labour um mehr als 20 Prozentpunkte. Häufig profitierten davon unabhängige Kandidaten.

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Trotz der schlechten Wahlergebnisse für die Konservativen bewahrheiteten sich am Wochenende vorherige Prophezeiungen nicht, das magere Resultat könne in der Partei einen Aufstand gegen Premierminister Rishi Sunak und einen Ruf nach einem weiteren Führungswechsel erzeugen, um die Chancen bei der bevorstehenden Unterhauswahl zu verbessern.

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Sunak hatte den Erfolg in Tees Valley als Beispiel für Ermutigung genommen und geäußert, Labour hätte diese Wahl Bürgermeisterwahl gewinnen müssen, wenn die Partei bei einer allgemeinen Unterhauswahl eine Mehrheit erreichen wolle.